Stendal:
10 Jahre Notfallseelsorge und Krisenintervention
im Landkreis Stendal
Am 2. Mai wurde in der Sankt Marienkirche zu Stendal in einem Gottesdienst und anschließendem Festakt im Stendaler Rathaus die Arbeit des Notfallseelsorge- und Kriseninterventionsteams gewürdigt. Seit 10 Jahren ist das Team im Landkreis Stendal eingebunden in das „Rettungsnetzwerk“ und somit Partner von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Michael Kleemann, der das Team mit ins Leben rief und leitet, dankte den engagierten Ehrenamtlichen für ihre Arbeit.
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| Beim Eintrag in das Ehrenbuch der Stadt Stendal |
Das Team besteht derzeit aus 24 Frauen und Männern, diese werden zwischen dreißig und sechzigmal mal im Jahr von der Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert. Dabei geht es häufig um die Begleitung von Menschen nach plötzlichen Todesfällen, vorwiegend in der Folge von Unglücksereignissen.
„Die Erste Hilfe für die Seele kann zum Rettungsanker werden, wenn Freunde oder Verwandte unerwartet aus dem Leben gerissen werden, oder wenn Einsamkeit, unbewältigte Probleme, Konflikte und Suchterkrankungen die Lust am Leben nehmen“, so Michael Kleemann.
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| Das Notfallseelsorgeteam im Ehrenbuch der Stadt Stendal |
Superintendent Michael Kleemann bedankt sich beim Team der Notfallseelsorge |
Die Arbeit der Notfallseelsorge geschieht diskret und eher im Verborgenen, ohne Blaulicht, Martinshorn und natürlich unentgeltlich. Trotzdem braucht ehrenamtliche Arbeit immer wieder finanzielle Unterstützung; vor allem braucht es aber engagierte Ehrenamtliche. Dabei ist nicht entscheidend, welcher Konfession oder Religion die Helfer angehören. Das Angebot der „ersten Hilfe für die Seele“ richtet sich an alle Menschen, unabhängig von ihrer Weltanschauung.
Bei dem Festakt am vergangen Sonntag im Rathaus bedankte sich der Stendaler Oberbürgermeister Klaus Schmotz bei dem Team für ihr ehrenamtliches Engagement. So durften sich die Mitglieder des Notfallseelsorge- und Kriseninterventionsteams ins Ehrenbuch der Hansestadt Stendal eintragen.(dls)



