Kirchenkreis  
Pfarrämter  
Pfarramtssuche  
Kinder im Kirchenkreis  
Jugendliche im Kirchenkreis  
Musik im Kirchenkreis  
Taufe, Konfirmation, Trauung, Bestattung  
Diakonische Einrichtungen und Seelsorge  
Ehrenamtsakademie  
Verwandte Homepages  
   
Zur Andacht  
   
Zum Kalender  
   
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  
   
   
   
   
   

Himmlischer Kirchentag in Tangermünde

  Mauern des Jakobsaltars
  Erich Kaminski aus Klietznick (links) und Karl-Heinz Liersch aus Jerichow (rechts) mauerten den Jakobsaltar aus Steinen, die aus
den altmärkischen Kirchengemeinden mitgebracht wurden.

Bei strahlendem Sonnenschein fand am vergangenen Wochenende der 6. Altmärkische Ökumenische Kirchentag in Tangermünde statt. Circa 1500 Menschen ließen sich einladen und feierten in der Kaiserstadt an der Elbe. Das Motto des Kirchentags lautete "Zeig mir den Himmel!"

Gerahmt von den Kindern und Jugendlichen des Evangelischen Musicalprojekts Altmark, eröffneten am Samstag Superintendent Michael Kleemann (SDL), Superintendent Matthias Heinrich (SAW) und der Tangermünder Bürgermeister Dr. Rudolf Opitz den Kirchentag. Nach der Begrüßung überließen sie den Darstellern die Bühne, die das Musical „Esther – Königin von Susa“ aufführten.

Der Eröffnungsgottesdienst des Kirchentages fand in der katholischen Kirche „Zur Heiligsten Dreifaltigkeit“ statt. Hier sind die Gäste der Frage nachgegangen, was der Himmel für sie bedeutet. Die Predigt hielt der katholische Bischof Dr. Gerhard Feige, Bistum Magdeburg. Er ermutigte die Hörer, den Himmel als geistliche Dimension wahrzunehmen. Im Anschluss an den Gottesdienst spielte die Band „left over“. Mit kunstvoll komponierter Vokalmusik von Klassikjazz bis Rock unterhielten sie die Gäste am lauen Sommerabend im Pfarrhof.

Am Sonntag begann der Kirchentag für viele in ihren Heimatkirchen mit einer Andacht, die dazu einlud, mit einem Stein aus der eigenen Kirche nach Tangermünde zu fahren. Jeder Stein stand für eine Andacht in den Kirchen der Altmark und wurde Teil des Steinaltars, der im Festgottesdienst „Spur der Steine“ gebaut wurde.

   
Theaterstück "Traurige Vogelscheuche"  
Schüler der Stendaler Pestalozzi-Förderschule führen
"Die traurige Vogelscheuche " auf.
 
   
   
   
   

Danach wurde den Gästen ein vielfältiges Programm in der ganzen Tangermünder Innenstadt geboten. Viele schlenderten von der Stephanskirche die Lange Straße hinunter über den Markt der Möglichkeiten. Auf diesem präsentierten sich viele Gruppen, Einrichtungen und Initiativen aus der Region. Auf dem Markplatz erwartete die Besucher dann ein abwechslungsreiches Programm auf der Festbühne. Neben einem Konzert der Band „Die Kreuzer“, einem Auftritt des Tangermünder Bläserchores und vielen anderen unterhaltsamen Darbietungen gab es auch ein Theaterstück von der Pestalozzi Förderschule aus Stendal. 15 Kinder haben ein halbes Jahr lang das Stück „Die traurige Vogelscheuche“ eingeübt, das von Maria Piefke geschrieben wurde.

Um die Mittagszeit fand auf der Marktbühne eine Podiumsdiskussion zum Thema „Energiewunderland-Altmark“ statt. Moderiert wurde diese von Propst Christoph Hackbeil. Im Mittelpunkt der Diskussion standen die regenerativen Energien, die in der Altmark stark vertreten sind.

   
   
   
  Kinderprogramm auf dem Altmärkischen Kirchentag
  Gemeindepädagogin Karin Diebel aus Sandauerholz mit einem Programm für Kinder auf dem Altmärkischen Kirchentag.
   
   
   
   
   

In und um die Stephanskirche herum kamen Kinder und Jugendliche ganz auf ihre Kosten. Zwischen spannenden Geschichten im Himmelszelt über mutige Höhenflüge konnte dort viel erlebt werden.

Den Abschluss bildete ein Gottesdienst auf dem Pfarrhof. Die Landesbischöfin der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands Ilse Junkermann bezog sich in ihrer Predigt auf die Steine, aus denen der Altar am Morgen gebaut worden war. Sie rief in ihrer Predigt dazu auf: „Lasst uns die vielen Steine in der Altmark pflegen, denn unsere Kirchen sind Orte an denen wir Gottes Segen und Zuwendung erfahren!“ Am Ende des Gottesdienstes wurden die ca. 800 Gäste gebeten, wieder einen Stein mit in die Heimatkirche zu nehmen, aber nicht den eigenen, sondern einen aus einer anderen Gemeinde. Begeistert wurden sich Steine ausgesucht und wieder mit auf die Reise genommen.

Traditionell fand im Abschlussgottesdienst die Staffelstabübergabe zwischen dem Superintendenten Michael Kleemann und dem Superintendenten Matthias Heinrich statt. Anstelle eines Staffelstabes übergab Kleemann einen Papphocker, das übliche Sitzmöbel auf den Kirchentagen. Matthias Heinrich nahm diesen gern an und lud alle zur kirchlichen Landpartie am 24. Juni 2012 in den Kirchenkreis Salzwedel ein. Im Anschluss an den Gottesdienst erwartete die Besucher noch ein Chorkonzert des Chores der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik Halle unter der Leitung von Prof. Wolfgang Kuppke in der Stephanskirche.

"Staffelpapphockerübergabe"  
"Staffelpapphockerübergabe" von Michael Kleemann, dem Superintendent des Kirchenkreises Stendal, an Matthias Heinrich,
den Superintendenten des Kirchenkreises Salzwedel
 

Mit diesem musikalischen Genuss endete der 6. Altmärkische Ökumenische Kirchentag. Und Pfarrer Christof Enders (Jerichow), der die organisatorische Leitung des Kirchentages inne hatte war glücklich, dass nicht nur ins „Blaue“ hinein geplant wurde, sondern dass die Menschen sich vom Programm haben ansprechen und einladen lassen. (dls)

Auf der Homepage des Kirchentages
www.altmaerkischer-kirchentag.de finden Sie einen umfangreichen
Rückblick in Bildern!


Weitere Informationen zum Steinaltar finden Sie auf der Kirchentagshomepage.

Zurück zur Startseite