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USA-Freizeit nach Dalton und Atlanta (Georgia)

Unser Abenteuer startete am 12. Juli in Hannover. Unter dem Motto „SOLI DEO GLORIA“ und mit großen Erwartungen flogen wir los nach Atlanta. Uns erwarteten schon einige Amerikaner am Airport. Dann ging es in Kleinbussen der First United Methodist Church (DFUMC) zu unserem Hotel nach Dalton. Am nächsten Tag gab es für uns eine „welcome the germans“-Party. Wir lernten dort bei süßen Snacks und sportlichen Spielen schon viele Jugendliche aus Dalton kennen. Am Donnerstag ging es los zum Dalton Area Project.

Das sogenannte D.A.P., ist ein Projekt der DFUMC. Dort treffen sich einmal im Jahr  ca. 350 Jugendliche von zwölf bis 19 Jahren, um Menschen zu unterstützen, die dringend Hilfe benötigen.
Dieses Jahr fand das Projekt zum fünften Mal statt und die Amerikaner waren sehr begeistert, dass dieses Mal eine Gruppe aus Deutschland dabei war!

Als wir an dem Gebäude, man kann schon fast sagen, dem Campus der Kirche, ankamen, war ich zunäst von der Größe und Modernität der Gemeinde überwältigt. Es gibt dort mehrere sakrale Räume für Gottesdienste, eine Turnhalle, einen  großen Aufenthaltsraum für die Jugendlichen und einen für die Erwachsenen, eine riesige Empfangshalle, einen “Worship” Raum. In diesem Raum haben wir gegessen und dort haben auch alle gemeinsamen Veranstaltungen stattgefunden. Noch dazu gab es einen Anbau mit drei Etagen mit vielen anderen Räumen.

Am ersten Abend wurden wir in unsere Arbeitsgruppen aufgeteilt. Die Aufgabe meiner Gruppe war es, einer siebenköpfigen Familie zu helfen, ihr Badezimmer wieder funktionstüchtig zu machen und den Garten aufzuräumen. Insgesamt gab es 14 Gruppen, die an verschiedenen Orten gearbeitet haben. Beispielsweise musste eine Gruppe eine Rollstuhlrampe bauen, andere haben in einem Altersheim Wände gestrichen und mit den Senioren Zeit verbracht.

Der erste Tag auf der Arbeisstelle hat mich ziemlich mitgenommen. Der Zustand des Hauses und des Gartens war katastrophal und die Vorstellung, dass dort eine siebenköpfige Familie lebt, war mir unbegreiflich. Ich half das Badezimmer zu renovieren, den Müll aufzusammeln und den Garten in  Ordnung zu bringen. Die Arbeit war durch die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit doppelt so anstrengend, aber trotzdem ging ich mit jedem Tag lieber dort hin. Ich unterhielt mich oft mit den Eltern und spielte auch mit den Kindern. Am letzen Tag tauschten wir sogar Adressen aus und bei den Hausbesitzern flossen Tränen, als wir uns verabschieden mussten.

 

Unsere Tage beim D.A.P. waren ausgefüllt und begannen schon um 6:30 Uhr. Es gab täglich ein Morgengebet. Nach dem Arbeiten fuhren wir zum Duschen und anschließend gab es ein bisschen Freizeit und Abendbrot. Danach war„Worship“-Zeit mit einer Lobpreisband und Tolton, einem Prediger aus Atlanta. Er gestaltete seine Predigten immer so, dass man gerne zuhörte. Sie handelten davon, wie man in seinem Leben mit Gott wachsen kann, denn unser Thema in der gesamten Woche im DAP war „#GROW“ (wachsen).

Alles in allem hat mir diese Woche in Amerika am besten gefallen. Es hat Spaß gemacht, mich mit Jugendlichen vom anderen Ende der Welt zu unterhalten, deren Art und unterschiedliche Ansichten kennenzulernen und dabei meine Englischkenntnisse auf die Probe zu stellen. Außerdem habe ich mich durch die Erfahrung auf der Arbeitsstelle daran erinnert, wie sehr ich mich glücklich schätzen kann, in meine Familie hineingeboren zu sein. Für mich war das D.A.P. Eine unvergessliche Erfahrung, die ich immer wieder gerne mitmachen würde.

Nach dem DAP ... folgte ein weiterer Höhepunkt unserer Reise. Es ging zum Wildwasser Rafting - ein actionreiches Erlebnis. In den folgenden Tagn erlebten wir Einiges in und um Dalton: Outlet-Shopping; Eis essen mit unseren amerikanischen Freunden vom D.A.P.; ein Ausflug ins Nagelstudio; Besichtigung von Rock City. An einem Nachmittag besuchten wir Pfarrer Lee, der unsere Gruppe von 29 Leuten zum Poolnachmittag und gemeinsamen Barbecue eingeladen hatte. Von dieser unfassbar freundlichen Gastfreundschaft waren alle mehr als überwältigt.

Unser letzter Tag im schönen Dalton war ein Gottesdiensttag. Erst ging es in die First United Methodist Church, dort konnten wir uns von unseren neuen Freunden verabschieden. Darauf besuchten wir eine katholische Messe, die zum Teil auf Spanisch gehalten wurde. Wir genossen die lateinamerikanische Musik und lernten auch einige Jugendliche aus dieser Gemeinde kennen bei einem „Ice-Cream-Social“ und ein paar Spielen. Der Abschied am Montag fiel den meisten sehr schwer, trotzdem freuten wir uns auf die verbleibende Woche.

Atlanta: Begonnen haben wir das Sightseeing im CNN-Center, in dem wir eine Studio-Tour durch einen der größten Nachrichtensender bekamen. Es war sehr interessant zu sehen, wieviele Leute dort arbeiten und was es für ein Aufwand ist, die Nachrichten jeden Tag neu zu produzieren. Ebenfalls weltweit bekannt ist Coca-Cola. In Atlanta befindet sich das Museum "World of Coca-Cola", wo zwar keine Cola produziert, jedoch viel über ihre Geschichte erzählt wird. Am Ende des Museums konnten wir nach Kontinenten sortiert Getränke probieren, die zu Coca-Cola gehören.

Anschließend besuchten wir das Georgia Aquarium. Wir hattn viel Spaß daran die Robben - oder Delfinshow anzusehen. "Six Flags Over Georgia" nennt man einen großen Freizeitpark etwas entfernt von Atlanta. Er bietet viele Achterbahnen und Attraktionen für jede Altersgrupppe, was uns alle total begeistert hat. Allgemein hat uns unsere Zeit in Georgia unglaublich gut gefallen. Besonders überrascht hat uns die Freundlichkeit und Offenheit, mit der die Amerikaner auf andere Menschen zugehen, die sowohl in Kleinstädten wie Dalton, als auch in Großstädten wie Atlanta zufinden waren. Davon können wir uns Einiges abschauen.

Generell war es sehr interessant zu sehen, wie viele Unteschiede es dort gibt, z.B. das Essen oder die Lebensweise, auch wenn manche Dinge vielleicht etwas überraschend oder sogar schockierend auf uns gewirkt haben. Wir haben in Amerika viele neue Leute kennengelernt, die uns einen großen Einblick in "ihre Welt" gegeben haben.Wir sind alle sehr dankbar, dass wir diese 3 Wochen so genießen durften und haben viele Erfahrungen und Erinnerungen gesammelt, die wir nie vergessen werden. Danke!

(Henriette Schorlemmer, Anne Schorlemmer, Lisa Beichert, Charlotte Reppenhagen, Franziska Foit)

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