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Klosterkirche Drübeck
  Gedanken zum Monatsspruch

  Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen,
der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.
  (1. Petrusbrief 3,15 - Monatssruch für April 2008)

   
   
  Gespräch
 

"Gespräch"

   
   
   
   

Wer in der Öffentlichkeit über seinen Glauben spricht, steht in einer doppelten Gefahr. Zum einen wird schnell der Vorwurf dagegen erhoben, Glaubensthemen gehören in den Privatbereich, und wer seinen Glauben vor sich her trägt, versuche anderen seine Meinung überzustülpen. Zum anderen besteht die Gefahr, belächelt zu werden, weil das Anliegen ja ehrenwert sei, aber die Tradition, in der man steht, doch irgendwie als rückständig empfunden wird. Um der Gefahr des Vorwurfs oder der Lächerlichkeit aus dem Weg zu gehen, vermeiden viele Menschen über ihren Glauben zu sprechen. Vielleicht im vertrauten Kreis. Vielleicht unter vier Augen. Aber in der Öffentlichkeit? Bei der Arbeit? In der Schule? Im Büro? Im Café? Jeder kennt die Diskussion: Religionen führen nur zu Krieg und Unfrieden! Stimmt das überhaupt? Klar fallen uns Beispiele ein. Warum fallen uns nicht im gleichen Moment Gegenbeispiele ein, wo Hindus, Buddhisten, Moslems oder Christen sich für Frieden eingesetzt haben und damit nicht selten ihr Leben riskierten? Darüber müsste man mal sprechen. Aber mit wem?

Diese neue Homepage des Kirchenkreises Stendal will einladen zum Gespräch über die Glaubensthemen unserer Zeit. Und vor allem will sie einladen, den Glauben miteinander zu erleben durch die zahlreichen Gruppen und Aktivitäten, die unser Kirchenkreis anbietet. Wie es der Monatsspruch des April sagt: Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt. (1. Petrus 3,15) Glaube heißt, eine Hoffnung zu haben. Die muss man nicht vor sich her tragen, denn die Hoffnung trägt uns. Aber anfragen wollen wir uns lassen. Und dann wollen wir auch nicht schweigen, sondern mit anderen ins Gespräch kommen. Sprechen Sie uns an!

Gedanken von Pfarrer Peter Gümbel, Cobbel

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