| Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe; denn von ihm kommt meine Hoffnung. |
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| (Psalm 62,2 - Monatssruch für März 2011) |
Wer von uns braucht sie nicht – Zeit der Stille und der Ruhe… Zeit ganz für sich, fernab vom Stress und der Hektik des Alltags. Zeit, die ich selber füllen kann mit den Dingen, die mir Spaß machen und Leib und Seele erfrischen.
Zeit der Stille und er Ruhe. Gerade in meinem hektischen Drunter und Drüber des Alltags … fällt es mir nicht leicht. Denn dann, wenn die Geräusche von außen aufhören, ist da immer noch so Vieles, was in mir nachklingt. Stille und Still-Sein ist eine Herausforderung, eben weil es mein Innerstes berührt und weil ich „mir“ dann nicht ausweichen kann. Und doch: in der Stille begegne ich mir und Gott. Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe; denn von ihm kommt meine Hoffnung.
Stille kann man nicht machen, nicht befehlen. Ich kann mir Orte und Zeiten suchen, an denen es mir leichter fällt, ruhig zu werden. In der Stille, wenn ich zur Ruhe gefunden habe, kann ich Gott begegnen und die Stille und das Still-werden als Quelle erleben, um Kraft zu finden, Kraft zu schöpfen und auch weitergeben.

Ord. Gemeindepädagogin Rabea Reinhold
