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Klosterkirche Drübeck
  Gedanken zum Monatsspruch

  Jesus sprach: Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir kommen, denn solcher ist das Himmelreich. Und er legte die Hände auf sie und zog von dannen.. 
  (Matthäus 19,14)
Kinder
Kinder haben Rechte!

„Echte KinderRechte – Kind sein (k)ein Kinderspiel“
Unter diesem Motto fand ein Familienfest zum Weltkindertag in Kläden statt.
Der Verein Kinderwünsche –Kinderträume hatte gemeinsam mit der Kirchenkreisregion West diesen Tag vorbereitet.

Kinder haben ein Recht zu leben, dagegen wird wohl niemand etwas einzuwenden haben.
Aber wie sieht dieses Recht im Einzelnen aus?

Das Recht auf ein Zuhause – zu Hause sein, geboren werden und willkommen sein.
Ein Nest haben, wo man sich wohl fühlt. Einen Raum haben, ein Zimmer haben, in dem man leben darf.

Das Recht auf gewaltfreie Erziehung –Schreien, schlagen, stoßen, treten, aber auch mit Worten können wir jemanden verletzen.
Gewalt ist: Jemanden bewusst wehtun.
Gewalt ist: Macht ausüben gegenüber meinem Nächsten.

Das Recht auf Fürsorge – Ich sorg für dich. Wir sorgen für dich.
Du bist nicht allein gelassen. In der Not ist jemand da, aber auch in der Freude.
Für Sorge – da werden Sorgen mit getragen und ertragen.

Das Recht auf Ernährung  - Nahrung haben und genug essen dürfen.
Nichts wegschmeißen und Obst und Gemüse als von Gott gegebene Nahrung genießen.

Das Recht auf Bildung – Worte und Zahlen, Bücher und Geschichten.
Eintauchen dürfen in Welten, die wir nie bereisen können.
Wissen ist: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Leben im Gestern, Heute und Morgen.

Das Recht auf Aufmerksamkeit und Interesse –
ganz dabei zu sein und alle Sinne verwenden. Hören, sehen, riechen, schmecken, fühlen.
Aber auch merken, was wichtig ist, was gebraucht wird, was dran ist.

Das Recht auf Träume – Fantasie leben! Fliegen können, ohne Flügel.
Fahren können, wohin man will. Vielleicht sogar übers Wasser laufen.
Im Himmel gibt es Wolkentiere und ganz tief in der Erde lebt ein lieber Feuerdrache.
Ich werde einmal ganz berühmt, oder mich mögen die Leute so wie ich bin.
Träume können wahr werden.

Das Recht auf Religiosität – Wo wohnt Gott? Warum kann man in nicht sehen?
Re – ligio – (n) bedeutet verbunden sein.
Verbindung mit Gott, aber auch Verbindung im miteinander und untereinander.
Nicht alles wird beantwortet, aber vieles sieht man aus einem anderen Blick – Winkel.
Was wichtig war wird unwichtig und Unwichtiges wichtig durch die Verbindung mit Gott.

Das Recht auf Tiere – Mensch und Tier – Freund und Freund – Aber auch Verantwortung und Achtung vor dem Leben.

Das Recht auf Entfaltung der Persönlichkeit und Mitbestimmung –
Was ich da noch sagen wollte. Könnt ihr mal zuhören! Ich habe etwas zu sagen!
Jeder hat etwas zu sagen! Jeder hat mal Recht! Kinder haben Rechte!

Jedes Kind ist ein Saatkorn einer Gemeinde.
Gepflegt und umsorgt, kann es heranwachsen und stark werden.

Doch die Kinder sind nicht die Gemeinde von morgen,
sondern sie gehören zur Gemeinde von Heute.

Nur so kann auch morgen Gemeinde leben.

Im Matthäusevangelium, im 19  Kapitel steht dazu:
Aber Jesus sprach: Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir kommen, denn solcher ist das Himmelreich. Und er legte die Hände auf sie und zog von dannen. 

Amen

Gemeindepädagogin Antje Walther

(Bild: © Alexandra H. / PIXELIO - www.pixelio.de)

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