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Die Altmark zu Gast in Schönhausen!

10. Altmärkischer Ökumenischer Kirchentag unter dem Motto "Frieden geht."

Kirchentagsbanner
Herzlich willkommen zum Altmärkischen Kirchentag in Schönhausen!.

Blau-leuchtende Banner zeigen an den Ortseingängen von Schönhausen (Elbe) an: In wenigen Tagen, am 9. und 10. Juni 2018 ist es soweit. Dann öffnet der 10. Altmärkische Ökumenische Kirchentag seine Tore für Besucher aus der Altmark und auch darüber hinaus.

„Ökumenisch“ bedeutet: Die Evangelische und die Katholische Kirche sowie die Freikirchen laden gemeinsam zu dem Großereignis ein. So wird zum Beispiel Heinrich Bedford-Strohm die Predigt im Eröffnungsgottesdienst am Sonntag um 10 Uhr halten. Der Bayerische Landesbischof ist zugleich der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und damit der höchste, leitende evangelische Geistliche in Deutschland. Die einladenden Kirchengemeinden freuen sich sehr auf seinen Besuch  und seine Predigt in der Altmark! Im Abschlussgottesdienst wird Gerhard Feige die Predigt halten. Er ist der Bischof des katholischen Bistums Magdeburg. Erstmals auf einem Altmärkischen Kirchentag, und zwar mit einem Chorkonzert, sind die Neuapostolischen Kirchengemeinden der Altmark vertreten.

Alle Veranstaltungen des Kirchentags finden rund um die Schönhauser Kirche statt, einige wenige auch in dem romanischen Gotteshaus. Der Pfarrgarten wird für die Zeit des Kirchentags zum „Familienpfarrgarten“. Hierher laden die Gemeindepädagogen der altmärkischen Kirchenkreise zu kinder- und jugendgerechten Angeboten ein. Auch Mr. Joy tritt hier auf. Der christliche Allroundkünstler versteht es meisterhaft, Akrobatik mit christlicher Verkündigung zu verbinden.

Kirchentagsplakat
Ein Kirchentag rund um die Schönhauser Kirche

Das Oberthema des Altmärkischen Kirchentags könnte aktueller nicht sein: „Frieden geht.“ steht auf den Kirchentagsplakaten mit der blauen Hintergrundfarbe. Außerdem ist eine offensichtlich „gehende“ Friedenstaube abgebildet. Die Aussage ist doppeldeutig, einerseits „Frieden ist möglich“, andererseits aber „Der Frieden ist bedroht, er könnte fortgehen.“

Das Kirchentagsmotto spiegelt sich in verschiedenen Programmpunkten wider: Dr. Andrea Hopp, die Leiterin des Schönhauser Bismarck-Museums referiert unter der Überschrift „Bismarck: Krieg und Frieden“. Eine Podiumsdiskussion geht der Frage nach: „Quo vadis Europa? -  Wohin gehst du, Europa?“ Unter den Diskutierenden wird auch Reverend Bruce Rienstra aus der englischen Kirche sein. Er wird seine Erfahrungen mit dem bevorstehenden „Brexit“ in die Debatte einbringen. Kirchenmusikdirektor Matthias Böhlert aus Salzwedel spielt auf der Schönhauser Scholtze-Orgel „Versöhnungsmusik aus dem Elsass“.

Das musikalische Angebot auf dem Altmärkischen Kirchentag ist ebenso niveauvoll wie vielfältig: Den Auftakt macht das „Musicalprojekt Altmark“ aus Osterburg mit seiner aktuellen Produktion „Lydia, die Purpurhändlerin“. Anschließend konzertiert am Samstagabend um 19.30 Uhr die christliche Jazz- und Soulsängerin Sarah Kaiser zusammen mit ihrer Band. „Jazz, Soul & mehr“ lautet der Titel ihrer Musikdarbietung. Selbstverständlich sind die Bläserchöre der Altmark zugegen. Sie begrüßen die Kirchentagsbesucher am Sonntagvormittag musikalisch, spielen auf als „Blech im Park“ und begleiten den Abschlussgottesdienst.

Der „Markt der Möglichkeiten“, ein Klassiker auch auf den großen deutschlandweiten Kirchentagen, wird in Schönhausen eine deutlich lokale Prägung haben. Verschiedene Vereine des Dorfes beteiligen sich nämlich rege daran: Die Landfrauen laden zu Zuckerwatte ein. Die ehrenamtlichen Bibliothekarinnen lesen aus ihren literarischen Schätzen. Der Schützenverein backt Crêpes und einer der ortsansässigen Bäcker in seinem Holzofen „Flutbrote“. Diese Aktion ist eine eindrucksvolle Reminiszenz an den 5. Jahrestag des Deichbruchs bei Fischbeck am Kirchentagssonntag. Die Feuerwehr des gastgebenden Dorfes steht mit Bratwurst und Suppe aus der Gulaschkanone bereit. Verschiedene Vereine haben Kaffee und Kuchen im Angebot.

Besonders freuen sich die Organisatoren auch, dass es ihnen gelungen ist, Dr. Hanna Kasparick für eine Bibelarbeit zu gewinnen. Die versierte Theologin und ehemalige Leiterin der Predigerseminare in Brandenburg und Wittenberg ist vielen aus der Region noch aus der Wendezeit als beliebte Pfarrerin von Osterburg bekannt.

www.altmaerkischer-kirchentag.de

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