Christenlehrekinder pilgerten
von Tangermünde nach Stendal
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| Am Ziel angekommen, der Jacobikirche in Stendal. Die Pilgerer an der dortigen Jakobus-Statue. |
Pilgern auf dem Jakobsweg wie Hape Kerkeling, der bekannte Komiker und Autor des Pilgerbuches „Ich bin dann mal weg“? Viele Pilgerer reisen dafür nach Spanien. Das aber ist nicht unbedingt nötig. Denn ein Stück des Jakobswegs führt auch durch die Altmark, von Berlin kommend über Jerichow und Tangermünde bis zur Jacobikirche (= Jakobskirche) in Stendal. Von dort geht es dann über Magdeburg weiter bis nach Santiago de Compostela in Nordspanien. Hier befindet sich der Legende nach das Grab des Apostels Jakobus.
Pilgern ohne eine lange Anreise! Das war ein Gedanke, der den beiden Gemeindepädagoginnen Martina Grigoleit und Erika Funkner aus Arneburg und Stendal gefiel. Und so machten sie sich zusammen mit ihren Christenlehrekindern auf den Weg. Das erste Teilstück von Jerichow bis nach Tangermünde konnte schon im vergangenen März bewältigt werden. Jetzt, am Samstag, dem 27. September, war die zweite Etappe dran: Mit zehn Kindern und noch einmal so vielen Eltern und Großeltern pilgerten die beiden engagierten kirchlichen Mitarbeiterinnen von Tangermünde nach Stendal.
Unterwegs waren die Kirchen von Langensalzwedel und Bindfelde die Einkehrstationen. Hier erlebten die Pilgerer Andachten zu verschiedenen Themen. In der Stendaler Jacobikirche angelangt, gab es eine Waschung und Balsam für die strapazierten Pilgererfüße. Neben vielen Erinnerungen konnten die Pilgerer auch einen Pilgerpass mit nach Hause nehmen. Jedes Wegstück wurde hierin mit einem Stempel vermerkt. So ist es üblich auf dem Jakobsweg.
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