Kirchenkreis  
Pfarrämter  
Pfarramtssuche  
Kinder im Kirchenkreis  
Jugendliche im Kirchenkreis  
Musik im Kirchenkreis  
Taufe, Konfirmation, Trauung, Bestattung  
Diakonische Einrichtungen und Seelsorge  
Ehrenamtsakademie  
Verwandte Homepages  
   
Zur Andacht  
   
Zum Kalender  
   
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  
   
   
   
   
   

GuM führt "Hänsel und Gretel" auf -
Experiment vor circa 80 Zuschauern

  Hänsel und Gretel  
     
     
     

Am  13. April 2009 fand die Generalprobe von „GuM“ (Geschichtskreis und Marionettenbühne im Evangelischen Kirchspiel Wulkow-Wust) in der Kirche zu Briest (bei Wust) statt. Dargeboten wurde das Märchen von „Hänsel und Gretel“. Gäste aus Braunschweig, Magdeburg, Wittenberg und der näheren Umgebung sowie ein Fernsehteam vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) waren anwesend.

Pfarrer i.R. und GuM-Gründer Karlheinz Stephan nannte diese Aufführung ein „Experiment“. Das Stück habe den Mitwirkenden viel abverlangt. Ein Umdenken habe erfolgen müssen. Er begründete dieses mit den Worten des bekannten Psychoanalytikers Eugen Drewermann: „Es ist die Erzählung, die wohl jedes deutsche Kind auch heute noch kennt. Es ist die Kindergeschichte schlechthin.“ Zum Publikumsschlager sei das Märchen aber durch Engelberg Humperdincks Kinderoper „Hänsel und Gretel“ geworden. Humperdinck verwandte dazu die veränderte Form des Märchens, die Wilhelm Grimm passend für die Zeit des 19. Jahrhunderts schrieb.

Pfarrer Stephan erklärt: „Es geht in diesem Märchen um Armut, die unsere Not bei Weitem übertrifft. Vielleicht ist diese Armut mit der Not einer Mutter in der Dritten Welt zu vergleichen, die drei Kinder hat und eines verhungern lassen muss, um die zwei anderen zu retten.“ Aus der Einführung von Drewermann in das Märchen kann man entnehmen, dass in diesem Märchen zwei Welten virtuos miteinander verschmelzen, die an sich weit voneinander getrennt sind. Dieses alles umzusetzen und zu bedenken, stellte eine große Herausforderung an das Team dar.

Weil dieses Märchen mit dem Aufruhr gegen jede Form des Todes so gut in das Ostergeschehen der Christenheit passt, sollte es ein erstes Mal am Ostermontag zur Aufführung kommen. Trotz des vielen Beifalls am Ende der Generalprobe machte Pfarrer Stephan den Zuschauern Mut, sich das Stück noch einmal in einer der regulären Aufführungen anzusehen, da sich die Spieler und das Stück nochmals weiterentwickeln werden.

Gemeindepädagogin Jutta Habermann

Link zur GuM-Homepage

Zurück zur Startseite