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Stendal: Herbsttagung der Kreissynode

Herbstsynode
Patrizia Kalz, bis jetzt die Leiterin der Stendaler Bahnhofsmission, übergibt den Staffelstab an
Anette Seher, die neue Verantwortliche.

Die Kreissynode wurde traditionell mit einer Andacht im Dom St. Nikolaus eröffnet. In diesem Rahmen wurde Patrizia Kalz als Leiterin der Bahnhofsmission verabschiedet und die neue Leiterin Anette Seher beauftragt und eingesegnet. Patrizia Kalz übergab ihrer Nachfolgerin den Staffelstab und wünschte ihr alles Gute für den neuen Dienst auf dem Bahnhof.

Präses Barbara Synder eröffnete die Synode im Cordatussaal und begrüßte besonders die Gäste. Zu denen die stellvertretende Präses des Kirchenkreises Salzwedel Frau Wendland und der Stellvertretende Bürgermeister der Stadt Stendal, Axel Kleefeld, gehörten.

Der Bericht des Superintendenten Michael Kleemann teilte sich in zwei Abschnitte. Zum einen das Thema „500 Jahre Reformation und die Folgen“ und die „Krise des traditionellen Gemeindegottesdienstes. Kleemann zog eine positive Bilanz der Reformationsdekade. Das Schaffen der Zentren hat sich gelohnt, auch im Einzelnen für unseren Kirchenkreis. Während der diesjährigen Feierlichkeiten gab es in unserem Kirchenkreis eine enge Kooperation zwischen den Städten und Dörfern und den Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen

Herbstsynode
Die Synode des Kirchenkreises, im Vordergrund in der Mitte:
Stendals stellvertretender Oberbürgermeister Axel Kleefeld und Superintendent Michael Kleemann

Trotz all dieser Veranstaltungen ist eine Krise des traditionellen Gemeindegottesdienstes erkennbar. Die Gottesdienste werden nur noch von wenigen Menschen besucht. Der Pfarrbereich Werben hat versucht darauf zu antworten und ein neues Konzept gestartet. Nur noch ein zentraler Gottesdienst in der Werbener Kirche und in den umliegenden Dorfkirchen nur noch Gottesdienste zu den Hochfesten. Neben diesem Konzept gibt es viele weitere schöne Ideen und auch Praxiserfahrung, die schon versuchen auf diese sogenannte Krise zu antworten. Aber für all das brauchen wir Mut, so Kleemann. Eine Reformatorische Erkenntnis ist: Gemeinde und Kirche müssen sich verändern, um relevant zu bleiben.

Die Amtsleiterin Dorothee Westphal stellte den Haushaltsplan für 2018 vor. Die Kreissynode des Kirchenkreises Stendal beschließt den Haushaltsplan der Kreiskirchenkasse Stendal für das Haushaltsjahr 2018 in Einnahmen und Ausgaben sämtlicher Sachbücher mit insgesamt: 9.400.210,00€.

Herbstsynode
Dorothea Westphal, die Leiterin des Stendaler Kreiskirchenamts, stellt den
Haushaltsplan des Kirchenkreises vor.

Im Anschluss daran hat Cornelia Herrmann, Vorsitzende des Stellenplanausschuss, aus dem Ausschuss berichtet und folgende Beschlüsse zur Abstimmung gestellt. Somit wurde die Aufhebung der Pfarrstelle Cobbel-Grieben beschlossen. Die Aufhebung der Kreisgemeindepädagogenstelle für die Jugendarbeit beschlossen und die damit verbundene Umwandlung der Kreisgemeindepädagogenstelle für die Arbeit mit Kindern und Familien in die Kreisreferentenstelle für Gemeindepädagogik.

Inhaltlich wurden den Synodalen neue Gottesdienstmodelle und Projekte von Ehrenamtlichen vorgestellt. Birgit Lewerenz aus Schollene stellte das wöchentliche Andachtsmodell von Schollene vor. Christoph Schorlemmer berichtete vom oben schon erwähnten neuen Gottesdienstkonzept aus dem Pfarrbereich Werben. Pfarrerin Claudia Rost stellte die moderne Gottesdienstform, die in Tangerhütte gefeiert wird, vor. Abschließende berichtete Kantorin Susanne Reischel von der Luthertafel in Bismark und Barbaray Synder vom Frauenstammtsich Ü50 in Lüderitz.

Die positiven Modelle dürfen Mut machen, Neues zu wagen und andere Regionen zur Nachnutzung anregen. (dls)

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