Harpe:
8. Kleines Kinder-Kirchen-Musik-Picknick
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| "It´s me, oh Lord“, „Ich bin´s, Gott" und "Ich brauche es, dass du mich hörst“ sang Antonia zu Beginn mit allen. |
Einmal im Jahr ist sie überfüllt; die kleine Dorfkirche in Harpe, das auf der Grenze zwischen zwei Landkreisen und auch sonst ziemlich abseits liegt. Knapp 100 kleine und große Menschen kamen am Sonntag, dem 20. Juni, mit Gitarren, Keyboard, Flöten, oder einfach mit ihrer Stimme zum alljährlichen „Musikpicknick“. Kinder aus den Christenlehregruppen in Groß Garz, Neulingen, Krüden und Aulosen sangen und spielten ihre Lieblingslieder und –stücke; mal als Solo, mal zum Mitsingen.
„It´s me, oh Lord“, „Ich bin´s, Gott" und "Ich brauche es, dass du mich hörst“ sang Antonia zu Beginn mit allen. Begleitet wurde sie von der Gitarrengruppe des Pfarrbereiches Neulingen. Fünfzehn Kinder, Jugendliche und Erwachsene, geleitet von Marita Klein, zeigten, was ihnen Spaß macht und was sie schon können. Die Jüngsten spielen erst seit letztem Jahr! Kräftigen Applaus – auch wenn’s mal nicht perfekt war - gab es auch für die Sologitarre von Luisa Radotzki, die Flöten- und Klavierspieler sowie das Akkordeon-Gitarre-Duo der Schwestern Emilia und Luisa Kloth.
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| Die Jüngsten spielen erst seit letztem Jahr Gitarre! | |
Angesichts der Schulschließung in Krüden und vieler weiterer Kinder, die in diesem Sommer an eine andere Schule wechseln, ging es zwischen den Liedern und Stücken um die Frage, was Kinder und Erwachsene zum Festhalten brauchen. Die Geschichte von Jakob, der Gottes Segen auch in harten Zeiten spürt und später jedem seiner Kinder einen eigenen Segen zuspricht, diente als Anstoß. Kinder und Erwachsene, Christen und Nichtchristen banden sich gegenseitig ein kleines, im Liedblatt vorgefundenes Lederband mit Stern um dasHandgelenk und sagten sich dabei Segenswünsche. Am Ende lasen alle gemeinsam den Segen, den sonst der Pfarrer allein spricht.
Mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken auf der Wiese hinter der Kirche, dem Basteln einer Murmelspirale für Kinder, Seifenblasen und Volleyball auf dem Dorfspielplatz ging es weiter. Zum Abschluss trafen sich alle noch einmal in der Kirche zu Sologesang und Musik der Gitarrengruppe: „Und bis wir uns wieder sehn, halte Gott dich fest im Schutze seiner Hand.“ „Nächstes Jahr“, sagte Ludwig, der im Sommer zur Schule kommt, „mache ich auch mit“.
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| Am Ende lasen alle gemeinsam den Segen, den sonst der Pfarrer allein spricht. |
Fotos und Text von Gemeindepädagogin Cornelia Herrmann



