Zu Beginn der Saison der "Offenen Kirchen":
Kirchenführer- und -wächtertag am Stendaler Dom
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Fortbildungsatmosphäre im Stendaler Domstift |
„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit.“ – Unter diesem etwas adventlichen Leitwort stand der erste Stendaler Kirchenführer- und –wächtertag, der am Samstag, dem 19. April, am Stendaler Dom stattfand. Die beiden Organisatoren dieser „Mini-Rüstzeit“ für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Domküsterin Dorothea Richter und Pfarrer Ralf Euker, dachten sich, dass dieser Liedanfang ebenso gut in die Frühlingszeit passt: Schließlich beginnt dieser Tage an vielen Orten im Kirchenkreis wieder die Zeit der „Offenen Kirche“. Den ganzen Sommer über stehen dann wieder viele unserer Dorf-, Kloster- und Stadtkirchen zur Besichtigung und zur Andacht offen – und freundliche Kirchenwächterinnen und -wächter begrüßen in ihnen Gäste von nah und fern. Viele der Kirchenwachen halten sich auch für Kirchenführungen bereit.
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Peter Tschammer (Mitte) präsentiert seine |
Beim ersten Kirchenführer- und –wächtertag konnten diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Gelegenheit finden, sich vor Beginn der Saison noch einmal geistlich auf ihre auch in missionarischer Hinsicht wichtige Aufgabe zu besinnen. Außerdem standen die Methoden der Kirchenpädagogik im Zentrum des Seminartages. Wie eine kirchenpädagogisch geprägte Kirchenführung ablaufen kann, konnten die 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer während einer Führung durch den Stendaler Dom erleben, die Peter Tschammer ausgearbeitet hat. Der pensionierte Kunsterzieher aus Stendal ist Mitglied des Stendaler Domförderkreises und seit Jahren als Kirchenfüher im Dom St. Nikolaus aktiv. Die Rüstzeitteilnehmerinnen und -teilnehmer kamen aus allen Teilen des Kirchenkreises. Zwei von ihnen waren aus Kemberg im Kirchenkreis Wittenberg angereist.
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