27.09.2026
Worte aus der Kirche zum 27.9.2026
Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. (1. Joh. 5,4c)
Liebe Leserinnen und Leser,
sicherlich fragen sie sich auch öfters: was hat das alles für einen Sinn? Wo führt das noch hin? Was hält mich in dieser Zeit?
Mit solchen Gedanken und Fragen sind sie nicht alleine unterwegs. Im 1. Johannesevangelium heißt es: „Unser Glaube ist der Sieg der die Welt überwunden hat.“ Der Glaube also ist es. Der Glaube gibt Sinn und Halt. Für den christlichen Glauben kann ich das sagen. Denn Jesus hat mit seinem Sterben und auferstehen ein unvergängliches Leben hervorgebracht für alle, die an ihn glauben. In einem nordischen Hafen konnte ich auf einem Schild lesen: „Wind und Wellen sind seins. Mast, Segel und Steuer sind deins.“ Beides wird gebraucht. Die Gabe meine Fähigkeiten einzusetzen und das Vertrauen in Wind und Wellen und dem, der sie gehorchen.
Mit Gottvertrauen können wir den Mächten dieser Welt Widerstand leisten. Die Bibel nennt diese Mächte „Dämonen“. Wenn sie uns Angst machen, kann unser Glaube ihnen Einhalt gebieten.
Das wusste schon Martin Luther um 1529 mit seinem Lied:
Ein feste Burg ist unser Gott:
„Und wenn die Welt
voll Teufel wär |
und wollt uns gar verschlingen, |
so fürchten wir uns nicht so sehr, |
es soll uns doch gelingen. |
Der Fürst dieser Welt, |
wie sau’r er sich stellt, |
tut er uns doch nicht; |
das macht, er ist gericht’: |
ein Wörtlein kann ihn fällen.“
Es macht Sinn, sein geschenktes Leben in die Hand zu nehmen.
Es macht Sinn seine Zeit mit anderen Menschen zu teilen.
Es macht Sinn dem zu vertrauen, der Zeit und Ewigkeit gemacht.
Bleiben sie behütet!
Joachim Thurn
Pfarrer St.Georg/Salzwedel